Unsere letzten und nächsten Termine:
ASTD Germany auf der Zukunft Personal 2011
Ein regelmäßiger Austausch mit Berufskollegen gehört zum Selbstverständnis des ASTD Netzwerks. Deshalb haben ASTD Germany und die Messe Zukunft Personal am 20. September 2011 in die International Networking Lounge eingeladen. Hier fanden auf Europas größter Messe für Personalmanagement zwei vom deutschen ASTD Netzwerk getragene Workshops statt:
From the Assessment of Expectations over Learning to Performance. What Operations Want and what they Get - a Practical Guideline of Facilitating Learning Design
Ulla Thombansen, MUT management, Board Member ASTD Global Network Germany e.V.
Employee Work Passion Takes an Extended Look at the Employees' Need in Order to Feel Valued, Focused, and Productive at Work and how they Can Improve Performance in their
Organizantions.
Ottmar Höhenberger, Ken Blanchard Companies und ASTD-Mitglied
Beide Präsentationen sowie das aktuelle White Paper der Blanchard Group zur Employee Passion stehen hier zum Download bereit.
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Social & Mobile Learning - was bedeutet das für uns?
Workshop am 3. September 2011 in Köln
Die internationale ASTD-Konferenz in Orlando gab den Anstoß, dass ASTD das Thema in Deutschland vertiefen wollte. Die Revolution im Netz veranschaulichten zwei Referenten: Stefan Oppitz von der a-m-t Management und Performance AG und Kuratoriumsmiglied von ASTD Germany übernahm die "Einführung in das Thema mit Zahlen, Daten und Fakten". Den nächsten Schritt ging Karl-Heinz Reitz, Vice President Personalentwicklung der SAP AG, ganz praxisbezogen: "Wie kann man Social Media und Mobile Learning in der Personalentwicklung etablieren?" Dem Teilnehmerkreis imponierte, wie weit das IT-Unternehmen hierbei schon ist.
Die praktischen Erfahrungen der Teilnehmer waren am ehesten auf den Nenner zu bringen: "Wir fangen jetzt damit an" und "Wir werden das mit anderen, auch klassischen Lernformen verbinden, Blended Learning heißt unser Weg". Reine Lösungen werde es mit Social und Mobile Learning nicht geben. Webinars, virtuelle Konferenzen und Meetings und Apps scheinen erste Maßnahmen zu sein, wobei sich die Frage stellt: "Wie berechnen wir das, wenn wir nicht physisch anwesend sind?" Hier war man sich einig: Kleine Einheiten zum "Antriggern" eines Themas werden sicher honorarfrei sein, alles andere darüber hinaus wird (mindestens) genauso viel kosten wie eine Onsite-Veranstaltung. Denn die Vorbereitung ist nicht zu unterschätzen. Außerdem sind online Trainer, Facilitator und ggf. IT-Guide gebunden.
Aquisition, Kundenbindung und Cross Selling sind am ehesten sinnvolle Einsatzgebiete. Und für welche Zielgruppen wird das interessant? - Sicher eher für Führungsetagen, für IT- und Medien-affine Gruppen sowie für technisch Ausführende und Wissensarbeiter, die die Plattformen als Nachschlagewerke nutzen.
Spannend fand der Kreis vor allem den kulturellen Effekt der neuen Medien: Die Community ist nicht steuerbar, was in den Firmen ein Umdenken erfordern wird. Und: Wikis sind veraltet, Apps und Podcasts YouTube machen aktuell das Rennen.
Nachstehend eine Studie der ASTD zum Thema und zum Download.
ASTD Germany went Orlando
Mehr als 20 Teilnehmer zählte die deutsche Delegation, die zur viertägigen Internationalen ASTD-Konferenz und Ausstellung im Mai in Orlando angereist war. Rund 8.000 Teilnehmer aus aller Welt trafen sich hier unter dem Motto „Learning to Lead“, um den professionellen State of the Art in der Mitarbeiterweiterbildung auf sich wirken zu lassen.
Sie vertieften ihr Wissen in drei Key Note Sessions und etwa 250 meist interaktiven Workshops rund um Trainingsdesign, -methoden und -technologien, Lernen als Unternehmensstrategie, Talentmanagement, Unternehmenseffektivität, Führungsentwicklung, Erfolgsmessung und Lerntransfer, Globalisierung sowie Performance Improvement. Auffallend war die hohe Präsenz der Asiaten. So stellten die Koreaner mit gut 450 und die Chinesen mit 260 Besuchern den Löwenanteil der internationalen Gäste, die aus 70 Ländern angereist waren..
Als aktuelle Kernthemen entpuppten sich Social and Mobile Learning, die auch ASTD-Chef Tony Bingham engagiert und mit vielen Zahlen untermauert in seinem Hauptvortrag aufnahm. Auf der Konferenz war dieses „M-Learning on the Go“ bereits allgegenwärtig: Überall Tablet-PCs und Smart Phones, mit denen Präsentationen aufgerufen und ergänzt, Notizen eingetippt oder sich per Skype mit anderen ausgetauscht wurde.
Das deutsche ASTD Netzwerk hat dieses Thema aufgenommen und Anfang September in Köln zu einem Workshop „Social and Mobile Learning – was das für uns bedeutet“ eingeladen (Ein Bericht folgt).
Die Weltkarte im "Global Village" mit den Visitenkarten der internationalen Teilnehmer
Zum exklusiven Gespräch mit Ken Blanchard hatte das ASTD Global Network Germany e.V. die Delegation am zweiten Kongresstag eingeladen. Der Senior der Branche und Autor vieler Bücher zum Situativen Führen, zu Teamerfolg und Kundenorientierung interessierte sich vor allem für Entwicklungsthemen des Exportweltmeisters Deutschland im neuerlichen Aufschwung. Die Resonanz aus dem Teilnehmerkreis: „Der Austausch war sehr offen und hat unsere Aufgabe als Anstoßgeber für Lernen und Entwicklung in sich schnell wandelnden Anforderungen in einen größeren Rahmen gestellt. Das war gut.“ Und: „‚Legends of the Industry’ wie Kirkpatrick und Blanchard zu erleben, gehört einfach dazu.“
Ken Blanchard im exklusiven Gespräch mit der deutschen ASTD-Delegation
"Als exzellenter Entertainer war Marcus Buckingham in der Eröffnung gigantisch“, so eine Teilnehmerin, die vom Inhalt ebenfalls überzeugt war: „Alles, was er sagte, hatte Hand und Fuß.“ Und dass er den Strengthfinder, der auch in Deutschland seine Fans hat, weiter entwickelt und offener gestaltet hat, wurde ebenfalls begrüßt. Die bisher 34 Stärken sind jetzt verdichtet auf die neun Rollen Advisor, Connector, Creator, Equalizer, Influencer, Pioneer, Providor, Stimulator und Teacher. Seine Überzeugung bleibt: Wer seine Stärken erkennt und weiter entwickelt, wird erfolgreicher, als wenn er sich auf seine Schwächen konzentriert und diese abstellen will (was übrigens selten gelingt). Das beinhaltet aus Buckinghams Erfahrung auch die Chance für Organisationen, sich innovativ im Markt zu behaupten. Sein neues Buch „Stand Out. Find Your Edge. Win at Work“, das bereits als Vorab-Auflage auf der Konferenz verkauft wurde, erläutert das Instrument und erscheint regulär im Sommer.
Inspirierend und erklärtermaßen hoch beeindruckend war die Abschluss-Session mit John Foley, dem früher führenden Solo-Piloten der Blue Angels, der besten US Navy Fliegerstaffel. Sie repräsentiert ein Prozent der Navy-Piloten, die hoch zuverlässig auf höchstem Niveau und unter hoher Anspannung eine absolute Top Team-Performance liefern müssen, was nur mit exzellentem Engagement, Vertrauen und ebensolcher Disziplin gelingen kann. Auf Basis seiner Erfahrungen bei den Blue Angels hat Foley mit seiner neuen Unternehmensberatung ein Modell entwickelt, um Performance-Lücken zu schließen, Führungsqualitäten zu verbessern und Strategien zu entwickeln. In einem Feuerwerk von dynamischenund Adrenalin-ausschüttenden Videos aus seiner Fliegerzeit veranschaulichte er sein konkretes Modell unter dem Titel „The High Performance Climb“. Er kommt am 28.07.nach München - siehe Hinweis auf -> Home!
Der "harte Kern" nach Abschluss der Konferenz!
